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Einsiedlung von Armenier ins Karabach

  



Die Gründung des armenischen Staaten unter dem Schutz Russlands und auch die Ansiedlung der Armenier aus der Iran und Türkei in den Gebieten, die vom Russland okkupiert wurde, war kein zufälliges Geschehen sondern das gesetzmäßige Ergebnis der armenisch – russischen Beziehungen. Dieser Beziehung lag, wie in der russisch – armenischen historischen Literatur propagiert wurde, nicht nur die Handelsbeziehungen, hauptsächlich die feindliche Beziehung vom Osten gegen die muslimischen Länder, besonders die Türkei und vom XVIII Jahrhundert an gegen Aserbaidschan zugrunde. Nach den Kriegen mit der Türkei (1635 – 1639, 1711, 1768 – 1774, 1787 – 1791 usw.) und nach der Eroberung von Kasan und Astarkhan wurde sich die armenisch – russischen Beziehungen verbreitet und mit den Eroberungsversuchen der Kaspianliegergebieten verstärkt. Im Laufe dieser Geschehen wird die Einsiedlung der Armenier nach Russland und die Gründung der armenischen Kolonien angefangen.
Der Staatserlass vom I Peter dem armenische Volke (der 10. Oktober 1724) spielte in dieser Frage eine große Rolle Diesem Erlass nach wurde für die Einsiedlung und  Unterbringung der Armenier in den von Russland okkupierten Gebieten zugestimmt. Diesen politischen Kurs von I Peter wurde im nächsten Jahrhundert von seinen Nachfolgern fortgeführt. Der Sieg Russlands im Krieg zwischen Russland und der Iran in den 1804 – 1813 Jahren und „der Gulustan – Vertrag“ Iancierte die Idee der Vereinigung und Einsiedlung der Armenier. Nach der  Besatzung von Erawan im Laufe des Krieges zwischen Russland und der Iran wurde ausgebrochen, diesen Plan zu verwiklichen.
Der armenische Kotholikos Nerses   Aschtaraketsi verfertigte ein Projekt über die Einsiedlung. Bei der Verfertigung und der Realisierung dieses Projektes spielte auch A.S.Gribojedow eine große Rolle.İm Novmeber 1827 schrieb Nerses einen Brief an Jegiasar Lasarian, der von Petersburg eingeladen wurde, um die armenische Einsiedlung zu leiten: Ich habe auf den treuen Verfeidliger der armenischen Nation Herr A.S.Gribojedow gerichtet, meine Bitte um die christlichen Gefangenen nicht zu vergessen und sie in Schutz Russlands zu nehmen.Ich hatte auch um die alle Armenier in der Iran an Sie gebittet, den Artikel zum Vertrag hinzu zu  fügen,  alle Armenier, die in den Dörfern und städten unter der İran leben, unter dem Schutz des Großen Russischen Reichs nach Armenien zurückkehren lassen.
Der XV Artikel des „Türkmentschai“ – Vertrages, der am 10. Februar 1828 unterzeichnet wurde, implizierte die Einsiedlung der Armenier. Vom XV Artikel: „ Der heilige Schach.... begnadigt alle Bewohner und Beamten des sogenannten Aserbaidschans. Darüber hinaus dürfen die Bewohner und Beamten mit ihren Familien aus der Iran nach Russland so frei übergehen und innerhalb eins Jahres ihre Waren und Vermögen ohne Zollgebühren zu zahlen zu  verkaufen.
Um die Einsiedlung der Armenier zu organisieren, wurde in Erewan und Nakhtschewan die Einisiedlungsausschüsse gestiffet. Die Umsiedler gewannen wichtige Vorsprünge. Sie wurden für 6 Jahre von allen Steuern und Pflichten befreit und für sie wurde Mittel bereitgestellt. Nach den bestimmten Vorbereitungsaßnahmen brach die Einsiedlung aus. Die Zahl der aus der İran Übersiedelten Armenier umfasste 40 – 50 Tausend Mensch. Die Ansiedlung der Armenier in Russland aus der İran, Türkei usw. wurde auch in den nächten Jahren weitergeführt. Die Hauptrichtung der Ansiedlung war Transkaukasien. Im Jahre 1911 schrieb N.İ.Schawrow: Mehr als 1Million von der 1 Million 300 Tausend Armeniern gehören nicht zum Ortsbewohner dieses Gebietes und wurden von uns angesiedelt. Beim Ansiedeln der Armenier in Transkaukasien achtete man besonders darauf, wo man sie unterbringen muss. A.S.Gribojedov schrieb:  “... die ganzen Armenier aus den okkupierten Gebieten – Tabris, Khoj, Salmas, Maragha muss in Nakhtschewan, Erewan und Karabach angesiedelt werden“. Diese Empfehlung von Gribojedov wurde bemerkenswert zustande gebracht. N.Schawrow schrieb: „Die Armenier wurden in den besten Gebieten den Gouvernementen Erewan und Jelisawetpol, wo die Armenier Minderheit bilden,angesiedelt... Die Armenier wurden im Bergteile des Gouvernements Jelisavetpol (Bergkarabach) und an der Ufern von Göytsche – See angesiedelt.“ Und  mit der Einsiedlung der Armenier hatte sich der ethnische Bestand dieser Gebieten verändert. Der Meldung des 1823 Jahre nach war von 20 Tausend Familien des Gebietes Karabach 1,5 Tausend armenische Familien. Nach der Einsiedlung hatte sich der ethnische Bestand der Bevölkerung heftig und hart verändert. Im Jahre 1832 waren der 64,8 Prozent der Bevölkerung Karabachs die Aserbaidschaner, 34,8 Prozent die Armenier. Diese Politik wurde zielgerichtet fortgesetzt. In den 80er Jahren des XIX Jahrhunderts wurden im nationalen Bestand in Schuscha die Aserbaidschaner 41,5 %, die Armenier 58,2%. geworden. Die von der Republik Armenien organisierten Vernichtungen fassten auch Karabach um. Im Laufe der Organisierung der autonomen Republik Bergkarabach konzessionierte man mit der Ungerechtigkeit.
Der unterländische – und Bergteil Karabach wurde voneinander getrent, das war ein starker Schlag für die demografische Position Aserbaidschans. Die Armenier feierten 1978 das 150. Jubiläumsjahr ihrer Einsiedlung. Aus diesem Anlass hatten sie im Dorf Maraghaschen – Leninavan vom Rayon Mardakert – Aghdere ein Denkmal gesetzt. Die Einsiedlung der Armenier war auf die politischen Interessen sowohl Armeniens als auch Russlands angewiesen. Tausende Armenier wahren der Opfer dieser Politik.



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