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Karabachische Khanat

  


  

Eines der Staaten, die in Aserbaidschan nach dem Niedergang des Afşar-Reiches seine Unabhängigkeit erlangte, war das Khanat von Karabach. Der Gründer des Khanats Karabach war einer der hervorragenden Politiker von Aserbaidschan, Penaheli bey Cavanşir. Er diente eine Zeit lang bei Scheich Nadir, doch als nach dem Mughan-Rat Karabach seine Souveränität nicht anerkennen wollte, begann Nadir die türkisch-moslemische Bevölkerung dieser Region nach Afghanistan und Horasan ins Exil zu schicken. Als Khan Fazlali, der Bruder des Penaheli Bey dagegen protestierte, wurde er hingerichtet. Als Penaheli bey das sah, flüchtete er während sich der Scheich in Horasan befand mit seiner Familie und einigen Anhängern zwischen 1737-1738 in die Provinz Karabach. Als der Scheich von seiner Flucht erfuhr, schickte er seine Männer hinterher, um ihn auf der Flucht zu schnappen, doch sie konnten ihn nicht fassen. Nadir schickte an die Herrscher in Aserbaidschan, an die Herrscher von Gence, Tiflis und Şirvan absolute Erlasse und befahl, Khan Penah zurückzuschicken, wo immer er gefunden wird. Mit Anweisung des Scheichs wurde die Familie und Verwandten von Khan Penah gefunden, diese gefoltert, was jedoch nichts nützte.

Somit war Khan Penaheli bestrebt, noch zur Lebzeit von Nadir sich seiner Herrschaft zu entziehen und in seiner Heimat Karabach unabhängig zu verwalten. Nach dem Tod von Scheich Nadir wurde in den Gebieten von Karabach der unabhängige Staat Aserbaidschan, das Khanat Karabach gegründet. Nach die Souveränität des Khanats von Karabach erklärt wurde, war es die eigentliche Aufgabe, diese zu stärken. Einer der Maßnahmen, die Khan Penah hierzu ergriff, war die Förderung der Rückkehr des türkisch-islamischen Volkes, das von Scheich Nadir ins Exil geschickt wurde. Die Rückkehr der Aussiedler und deren Einsiedlung in ihrer Heimat stärkte das Khanat Karabach. Unter den ersten, die aus dem Exil zurückkamen, befand sich auch der 15 Jahre alte İbrahimhalil, der zukünftige Khan von Karabach.
Als das Khanat von Karabach gegründet wurde, befanden sich Städte wie Tebriz, Erdebil, Gence, Şamahı, Baku, Nachitschewan, Şeki, Derbent nicht unter dessen Herrschaft. Die Existenz solcher politischer du wirtschaftlicher Zentren war für die zukünftige Entwicklung von Khanaten sehr wichtig. In diesem Zusammenhang wurden 1748 die ersten Schritte unternommen und die Burg Bayat errichte, deren Bezeichnung sich an den ehemaligen aserbaidschanisch-türkischen Stamm Bayatlar anlehnte.

Die Initiative von Khan Penah zur Gründung eines souveränen Staates führte dazu, dass er öffentlich als „Khan“ bezeichnet wurde.
Bei der Tatsache, dass Khan Penah als “Herrscher von Karabach” angesehen wurde, spielte auch die erfolglosen Feldzüge des Khanats von Şeki auf Karabach eine wichtige Rolle. Nach dem erfolglosen Feldzug des Khans von Şeki, Hacı Çelebi, im Jahr 1748 nahm die Kraft der Autorität von Khan Penah noch mehr zu. Der Krieg von Bayat legte auch dar, dass diese Burg sich nicht an die kriegerischen Auseinandersetzungen der Zukunft behaupten kann. Aus diesem Grund entstand die Erfordernis, eine neue Burg zu errichten und 1751 wurde der Bau einer neuen Burg (Şuşa) abgeschlossen und der Khan erklärte diese Burg zu seinem Sitz.
Je mehr Khan stärker wurde, desto mehr häuften sich auch die konspirativen Tätigkeiten der Feudalisten, die eine Zerspaltung anstrebten. Aus militärischer Sicht musste diesem Einhalt geboten werden, widrigenfalls konnte die geographische Einheit des Khanats nicht bewerkstelligt werden. Diese historische Tatsache wird auch von Quellen bestätigt.
Historische Tatsachen belegen, dass außer Haçın die anderen 4 Königreiche in Karabach Universität die an diese angebundenen Generationen eigentlich nicht aus Karabach stammen. Sie kamen von weitem in diese Gebiete. Diese waren auch keine Armenier, sondern die Nachfahren der früheren albanischen Generationen. Aus diesem Grund sind auch die Behauptungen der nationalistischen Armenier zwecks Anspruch auf das Territorium Aserbaidschans mit der angeblichen Untermauerung ihrer „Rechte“, dass diese Königreiche „armenische Staaten“ wären, völlig falsch. Besser ausgerückt ist dies die Verfälschung der Geschichte. Ferner konnten die von auswärts herbei gekommenen Herrscher nach ihrer Übernahme der Verwaltung in Karabach nicht ein Mal eine kleine staatliche Einheit gründen. Sie waren voneinander isoliert, es entstanden sogar meistens Konflikte unter ihnen.

Von den fünf Herrschern war Melik Şahnazar der erste, der die Souveränität von Khan Penah anerkannte. Dies wurde nach der Ehe von İbrahimhalil mit Hürzat, der Tochter von Melik Şahnazar gewährleistet. Als auch der Herrscher von Haçın, Ulubab Ballıkaya, besiegt wurde, hat er die Souveränität von Khan Penah anerkannt. Die feindliche Politik der Herrscher von Dizak, Çilebürd, Talış hingegen dauerten einige Jahre. Die Erfolge von Khan Penah, die Herrscher sich anzubinden, wurden von seinem Sohn Khan İbrahim fortgeführt.
Von den Khanen von Karabach haben Dizaklı Yesay, Çilebördlü Mecnun und Gülüstanlı Beyleryan davon abgesehen, dem Khan İbrahim untergeben zu sein. Die Herrscher von Verende, Melik Şahnazar und von Haçın, Khan Mirza hingegen haben die Souveränität von Khan İbrahim anerkannt und nahmen an seinen patriotischen Armeen teil. Die Allianz hat 1781 die Burg Tuğ belagert. Melik Yesay ergab sich, hier wurde die Souveränität von Melik Bahtama übernommen, doch auch er kehrte in kurzer Zeit ab. Dem Konflikt zwischen Khan İbrahim und der Separatisten trat ab 1783 auch Russland bei. Russland, welcher den Versuch unternahm, Südkaukasus einzunehmen, hat währenddessen versucht, die Unterstützung dieser Territorien von Aserbaidschan mithilfe dieser Herrscher zu gewinnen. Währenddessen konnte Khan İbrahim dank seiner diplomatischen Begabung es schaffen, die feindlichen Herrscher nach Şusa zu bringen. Mit Unterlagen bewies es, dass sie das Khanat Karabach verraten haben und ließ sie verhaften.
Melik Mecnun und Abov wurde im Gefängnis von Şuşa eingesperrt, Melik Bahtam wurde aufgrund seiner Taten dem Khan von Erdebil übergeben.

Im Sommer des Jahres 1795 hat Ağa Muhammed Kacar (1742-1797), welcher im Iran die Souveränität an sich riss, das Khanat von Karabach angegriffen. Die 33-tägigen Belagerung von Şuşa wurde erfolglos. Er griff nach Şuşa Tiflis an. 1797 griff Ağa Muhammed Kaçar erneut Karabach an, belagerte Şuşa, wurde hier jedoch getötet.
Gegen Ende des XVIII. Jahrhunderts und Anfang des XIX. Jahrhunderts beschleunigte sich die okkupante Bewegung Russlands gegen Südkaukasus, vor allem in Aserbaidschan. 1801 wurde das Reich von Georgien vereint, in Aserbaidschan wurde die Gemeinde Car-Balaken (1803) und das Khanat von Gence (1804) besetzt. Khan İbrahim hat mit dem Kommandanten der russischen Einheiten, P. D. Sisianov (1802-1806) in Kürekçay einen Vertrag abgeschlossen. Gemäß dem Vertrag von Kürekçay wurde das Khanat von Karabach vor allem als moslemisches Territorium von Aserbaidschan Russland einverleibt. Der Vertrag von Kürekçay, welche die historischen Tatsachen darlegt, ist gleichzeitig das gängigste Schriftstück, welches die Zugehörigkeit von Karabach Universität der Bergregion dieser Territorien dem Volk von Aserbaidschan angehört.



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