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Musikversammlungen vom Garabach

  



Aserbaidschanisches Volk hat eine reiche und alte Musikschatzkammer. Die erste Information über unsere alte Musik ist in den Felsenzeichen in Gobustan (12.-3. Jahrtausende v.u.Z.) und Gemigaya (3.-1. Jahrtausende v.u.Z.) widergespiegelt worden.  Außerdem in den Dastanen „Kitabi Dede Korgud“ und „Koroglu“, soweit in den Werken von Nisami, Fisuli, Abdulgadir Maragayi und Mir Möhsun Navvab ist breite Information über unsere reiche Musikkunst gegeben worden.  
Vom Ende des 19. Jh. sind in den meisten Städten vom Aserbaidschan Musikversammlungen, Gesellschaften, Musikkreisen organisiert worden und das hat die Entwicklung unserer Musik verursacht. In den 80. Jahren 19. Jh. sind von M.M.Navvab und Hadschy Hüsnü „Versammlung der Musiker“ gebildet worden, auf dieser Versammlung ist die Mugam-Kunst besprochen worden. Solche berühmte Künstler wie Meschedi Dschamil Amirov, I.Abdullayev, S.Schuschinski, Sadygdschan sind die Teilnehmer dieser Versammlung gewesen. 

Wie bemerkt ist, in der Entwicklung der Chanende-Kunst eine der wichtigen Rolle gespielten Faktoren sind die in zweiten Hälfte des 19. Jh. im Aserbaidschan gebildeten  literarischen Musikversammlungen  gewesen. Nach dem Tod des berühmten Musikwissenschaftlers Charrat Gulu hat Kor Chalifa eine Musikschule in Schuscha geöffnet. Er hat den Studenten Mugam singen, Tar und Kamantscha spielen beigebracht.  Die Schule von Kor Chalifa hat viele Musiker ausgebildet. Obwohl nach dem Tod Kor Chalifa die Schule geschlossen worden ist, haben in den vielen Städten vom Aserbaidschan die Versammlungen der Musikwissenschaftler und Kreisen, interessante Diskussionen über Musikkunst stattgefunden. In Schuscha ist sich „Navabbis Versammlung“, in Schamachy „Kreis Mahmud Agas“, in Baku „Salon von Maschadi Mahmud Mansurov“ in die echte Musikschulen verwandet. Hier haben die hervorragenden Musikwissenschaftler, die die Einzelheiten der orientalischen Musik gewusst haben, für richtiges Singen der Chanenden und ihre Meisterhaft gesorgt. In den Musikversammlungen haben das Singen der Mugamen „Schur“, Rast“, „Mahur“, „Tschahargah“, „Bayaty-Isfahan“  zwei Stunden, und manchmal drei Stunden gedauert. 
Es ist interessant, dass die in den Versammlungen alle Mugamen richtig und im Gesamtkomplex der Musikmelodie zu singen gelernte Chanende jedes Mugam besser zu erlernen und  Meister zu werden versucht haben. Hadschy Hüsnü  hat „Samin-Chare“ und „Scheschter“, Meschedi Isi -„Mahur“, Bülbüldschan - „Hasar-Mühalif“, Mirsa Mahammadhasan - „Mansuriyye“, Gasym Abdullayev - „Sabul“, Malibeyli Hamid - „Rast“, Islam Abdullayev - „Yetim Segahy“ , Alesger aus Scheki - „Schur“, Seid Mirbabayev - „Simayi-Schems“, Dschabbar Garyagdy oglu -„Heyraty“, Ketschetschi oglu Mahammad - „Bayaty-Gatschar“ besser allen anderen Mugamrn gesungen. 
Musikversammlungen haben Nationalgeust der Volksmusik, gleichzeitig die Musiksprache von den fremden Tendenzen gereinigt, haben die Originalität des Mugamats gesichert und dem Gefahr ihrer Assimilation obsistiert. Diese Versammlungen haben sich von den Abendveranstaltungen, Hochzeiten unterschieden.  Hier sind die ästhetischen Probleme der Gedichten, Musik und Kunst breit diskutiert worden.  Zwischen diesen Musikversammlungen ist „Schuscha Versammlung“ berühmteste gewesen. Da in Schuscha  mehr Musiker, Tänzer als im anderen Ort vom Aserbaidschan gewesen ist. Es ist kein Zufall, dass Volksdichter Samed Vurgun geschrieben hat: „Nicht ohne Grund hat man Schuscha die Wiege der Musik und Poesie genannt, kann man sagen, alle berühmte Stimme und Musiker Aserbaidschans in Schuscha geboren worden sind…“
Einer der Gründe der Berühmtheit Schuscha als Musikzentrum ist, ohne Zweifel, ihre reine Luft, kühle Quellen, Heilwälder, einzigartige Orte für Spaziergang, mit einem Wort bezaubernde Natur.  In als Herd der Gesundheit bekannter Schuscha hat am Ende des 19. Jh. das Leben gewimmelt: jedes Jahr in Sommermonaten haben sich aus allen Orten vom Kaukasus, der Nahen Osten und Mittleren Asien hierher kommende Dichter, Dramaturgen, Komponisten, Schauspieler und Musiker, soweit in den Hochschulen vom Russland und Westeuropa studierende aserbaidschanische Studenten zusammengesammelt und  Theatervorstellungen aufgeführt, an den Musikversammlungen teilgenommen. Jeder Chanende hat mit seiner Gruppe im „Yay Club“ von Schuscha, in den Sargahen, in den Versammlungen an den kühlen Quellen aufgetreten und erstaunliche Erzählungen über Ostmusik erzählt. Aus jedem Haus, aus jedem Hof, aus jedem Schatten des Baumes haben  Stimme von Tar, Kaman, Ney, Ziehharmonika gedrungen.
Schuscha ist als Konservatorium von Kaukasus, und auch als Vokalschule ganzes Nahen und Mittleren Ostens berühmt gewesen. Welchen Platz „Italienische Vokalschule“ in der Musikgeschichte von Europe eingenommen hat, solchen Platz “Schuscha Vokalschule” hat in der Musikgeschichte vom Osten eingenommen. Es ist kein Zufall, dass seinerzeit Schuscha „Italien vom Kaukasus“ genannt worden ist.  

Wie berühmter Schriftsteller A.B.Hagverdiyev bemerkt hat, hat man in zweiten Hälfte des 19. Jh. und am Anfang des 20. Jh. in allen Orten von Kaukas erfahren, dass alle hier singende Musiker-Interpret, Singer aus Garabach sind gewesen. Auf die Hochzeiten in Baku, Schaki, Schamachy, Aschgabad, Teheran, soweit Istanbul haben Sasende-Gruppe nämlich aus Schuscha eingeladen. Chanende aus Garabach haben immer mit ihrer schönen Stimme, meisterhaften Kunst die iranischen, türkischen Sänger übergetroffen. Chanende aus Garabach hat die Achtung genossen und in hohem Ansehen zwischen den Mitgliedern der Musikversammlungen von Schamacha, Baku gestanden. 
Diese Chanende haben alle andere im Bereich der Musik wirkende Künstler gerichtet. Chanende und Tarsanen aus verschiedenen Orten sind in Schuscha gekommen und haben für die garabachischen Musiker gesungen, von Ihnen Weisungen und Noten zu bekommen versucht.  Sie haben mit Ungeduld auf die Bewertung von Hadschy Hüsnü, Sadygdschyn, Mirsa Muchtar gewartet...
So, Musikversammlung Schuscha hat eine ausschließliche Rolle in der Vorbereitung der der Musiker gespielt und Anregung zur Entwicklung der Aserbaidschanischen Musik gegeben. Berühmter russischer Dichter Sergei Jessenin bemerkend schöne Stimme der Schuschiner hat geschrieben: „Wenn einer nicht singen kann, er ist keiner Schuschiner“.
So, Stadt Schuscha am Ende des 19. Jh. ist das Musikzentrum geworden. Hier haben ungefähr 70 Sasanda gewirkt. Der Begründer der Musikschule in Schuscha ist Musikwissenschaftler Charrat Guklu Mahammad (1823-1883) gewesen.

Leiter der Schuscha Musikversammlung Mir Möhsun Navvab ist einer der meisterhaften Musikwissenschaftler des 19. Jh. gewesen. Navvab ist mit der Aufklärung der Bevölkerung, der Kulturentwicklung geschäftig gewesen. Er hat besonders für die Verwandlung des Schuscha in Musikzentrum gesorgt. Navvab hat mit der Hilfe der großen Chanende Hadschy Hüsnü „Versammlung der Chaneneden“ organisiert. Seine Musikversammlung nach der Musikversammlung von Charrat Gulu und „Medschlisi-Üns“ (Versammlung der Freunde) von Churschidbanu Natavan hat eine außschliesliche Rolle im Kulturleben der Stadt gespielt. Nach der Musikversammlung von Navvab ist in Schuscha Musikschule Molla Ibrahims gegründet worden. In dieser Schuler haben viele Musiker gelehrt.  Berühmter Künstler Bülbül hat die erste Bildung  in dieser Schule erworben. 



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