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Soziale und kulturelle Entwicklung

  


 

Aufgrund der Tatsache, dass Bergkarabach die historischen Gebiete von Aserbaidschan einschloss und somit die historische Bindung mit den anderen aserbaidschanischen Territorien fortsetzt, ferner aufgrund der Achtung Aserbaidschans auf die Autonomen Provinz Bergkarabach erstellte bis in die 1970er Jahre eine wichtige Rolle bei der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Provinz. Doch gegen Ende der 1980er Jahre haben die Armenier mit der Absicht, Bergkarabach von Aserbaidschan zu trennen, begonnen, diese Tatsache nicht mehr zu berücksichtigen.
Aus den Veröffentlichungen des statistischen Amtes der Provinz ist zu sehen, welche Entwicklungen die Autonome Provinz Bergkarabach mit der 

Einbindung in die Grenzen von Aserbaidschan durchgenommen hat. In einer dieser Veröffentlichungen wurde in den 40 Jahren der Gründung der Provinz (1923-1963) die kulturellen, wirtschaftlichen, medizinischen usw. Bereichen bewertet: 
„Vor der Revolution (vor der Oktoberrevolution von 1917) gab es in Bergkarabach keine Sekundarschulen, Volksbibliotheken und Theater. In der Stadt Şuşa gab es nur drei private Ausbildungszentren und ein Privatkino und ein Privattheater. Heute gibt es in der Autonomen Provinz Bergkarabach fünf Sekundarschulen, in denen tausend Schüler unterrichtet werden. Es sind mehr als 164 Bibliotheken mit mehr als 930 Tausend Büchern tätig. 150 der Volksbibliotheken befinden sich in den Dörfern. Die Zahl der Bücher in diesen beträgt 630 Tausend. In der Stadt Stepanakert gibt es das staatliche armenische M. Gorki Dramatheater, das staatliche Musik- und Tanzorchester. In der Provinz sind 176 Vereine aktiv … Bergkarabach hat Ausbildungsinstitutionen … Seit der Gründung der Autonomen Provinz Bergkarabach wird die Zeitung „Sovetakan Karabah“ in armenischer Sprache veröffentlicht. 
Anfang der Jahres 1963 befanden sich in Bergkarabach 1,4 tausend Traktoren, 224 Mähdrescher, 670 Lastwagen und tausende von landwirtschaftlichen Maschinen. In 40 Jahren gab es große Entwicklungen in der Industrie der Autonomen Provinz Bergkarabach. Im Vergleich zu 1940 stieg bis 1962 die landwirtschaftliche Erzeugung um 341 %, die Stormerzeugung um 945 %. Ab Mitte der 1960er Jahre entwickelte sich auch das sozialwirtschaftliche Leben der Provinz.
Der Vergleich der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsdaten in der Aserbaidschanischen SSR, in der Autonomen SSR Nachitschewan und der Autonomen Provinz Bergkarabach in den Jahren 1965-1987 bestätigt, wie schnell sich die Autonome Provinz entwickelt hat. 1987 waren von 10 Tausend Menschen 686 im industriellem Gewerbe tätig, während in Nachitschewan dies 387, in der Autonomen Provinz Bergkarabach diese Zahl 657 betrug. Auch die Anzahl landwirtschaftlicher Maschinen stieg von 588, 501 auf 692. 
Die Zahlen über den sozialwirtschaftlichen Aufschwung der in Bergkarabach waren viel höher als die der Aserbaidschanischen SSR, sogar die der Armenischen SSR und der UdSSR. Während die Zahl der Betten für 10 Tausend Menschen in der Armenischen SSR 86,2, in der Aserbaidschanischen SSR 97,7 betrug, betrug dieser Zahl für die Autonome Republik Bergkarabach 101,7. Sogar in dem mit besonderer Initiative der Armenier durch das Zentralkomitee der russischen kommunistischen Partei und des Ministerrates der UdSSR angenommene Beschluss vom 24. März 1988 über die sozialwirtschaftliche Entwicklung der Autonomen Republik Bergkarabach gefasste Beschluss beinhaltete zu Beginn die Erfolge der sozialen und wirtschaftlichen Erfolge der Provinz.



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