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Mittelalter

  


En de des VII. Jahrhunderts wurde der südliche Teil Aserbaidschans ein Teil des arabischen Kalifats, der nördliche Bereich unter deren Kontrolle. Im Land breitete sich eine neue Religion aus - Islam. Ein Großteil der Bevölkerung hat diese Religion angenommen, die wenigsten behielten das Christentum. Der armenische Khalif İlya Abdulmelike berichtet, dass die christlichen Albaner in Aserbaidschan einen Aufstand gegen diesen planen und als Preis im Jahr 705 befahl Kalif Alban Apostol die Untergebung der autokephalen Kirche an die armenische Gregorianische Kirche. Danach begann in den Bergregionen von Karabach die Formatierung der konfessionellen Armenier. 

In Aserbaidschan begann mit der Annahme des Islams eine neue Epoche. Das Zentrum des Kalifats im Norden war Karabach (Stadt Berde). Ab dem VIII. Jh. blieb die Entwicklung des christlichen Architektur stehen und der Bau der Gebäude gemäß der moslemischen Bauweise fortgeführt.
Die Entstehung der Architektur gemäß dem Islam wurde in keinem Fall ein Hindernis für die Entwicklung anderer architektonischer Bauweise. Nachforschungen zeigen, dass in aserbaidschanischen Städten neben Moscheen auch albanische Kloster bewahrt wurden. In diesem Zusammenhang gibt es genügend Angaben in den arabischen und persischen Quellen des Mittelalters. Dies wurde in der Konkurrenz des Islams gegen die monotheistischen Religionen möglich und aus diesem Grund wurden die Denkmäler dieser Religionen bewahrt. Zweitens waren diese Denkmäler ein Erbe der einheimischen Bevölkerung, die im IV Jahrhundert christlich, ab Mitte des VII. Jahrhunderts islamisch waren. Ein gutes Beispiel hierfür sind die albanischen Tempel, deren Beispiele in Karabach bewahrt werden.
Die Intensivierung des Kalifats sowohl im Mittleren Osten, als auch in Aserbaidschan und Karabach, führte dazu, dass neue Arten von Städten und Moscheen errichtet wurden. die archäologischen Ausgrabungen in Karabach bestätigen die hohe Anzahl.
In der Bauweise der Ortschaften in Karabach wie Ağdere, Kelbecer, Hocavend, Şuşa, Hankendi, Terter, Fuzuli, Cebrail, Ağca, Laçin, Kelbecer und Zengilan finden sich die Strukturen der nationalen und ideologischen Kunst.
In arabischen Quellen wird von schönen Gebäuden in der Stadt Berde berichtet, mit roten Ziegeln und Dächern. Es muss hier betont werden, dass diese Bauweise im moslemischen Soten anzutreffen ist. Im XI.-XII. Jahrhundert war während der Verbreitung der Şirvan-Abşeron und Nachitschewan-Marağa Schulen auch die Architekturschule von Karabach aktiv. Und dies stellt die Entwicklung der aserbaidschanischen Architektur im Mittelalter dar.
In der Ortschaft Fuzuli gibt sind die Bauwerke Şeyh Yakup Tempel (XII Jh.), im Dorf Koç Ahmet Freitag-Moschee, im Dorf Ahmetteller Hacı Alesker-Moschee, Mir Ali-Moschee (XIV Jh.) und Tempel aus dem XIV. Jh., von Scheich İbrahim (XVII Jh.), Ahmed Sultan Celal (XIX Jh..), in Horadizde - die Freitagmoschee, in Bergkarabach - Eskeran-Burg, der Hankendi-Tempel, in der Ortschaft Cebrail - „Mädchenburg“, in Ağdam der 12-eckige Tempel, in der Näher des Dorfes Haçin-Turbatlı die Şahbulak-Burg, Şahbulak-Moschee, die Freitagmoschee von Ağdam, Tempel von Khan Penah-Ali und dessen Söhne, der Hamam im Dorf Abdal-Gülablı (XX Jh.), in der Ortschaft Berde - Ehsedem baba-Tempel (XIV), İmamzade-Moschee (XIX), Behmen Mirza-Moschee; in Şuşa'da - der achteckige Tempel, die Penahabad-Burg (Şuşa), Natavans Haus, die Mamayı-Moschee, die Meşedi Şükür Mirsiyab Karawanserei-Moschee, Culfalar-Moschee, Hacı Yusifli, Saatli, Yukarı Gövherağa, Aşağı Gövherağa (XIX), Haus des Khans, das Gymnasium; in der Region Laçin - Karasakkal-Tempel, Sultan baba, Scheich Ahmet , Sarı Aşık (XV), in den Dörfern Çimli und Kuşçu - Kinderburg, der große Brunnen (XV Jh.); in Ağcabedi - die Bayat-Burg (XVIII Jh.), Hamse Soltan Palast- wichtige kulturelle Bauwerke. Viele dieser Bauwerke wurden während der Besetzung Armeniens vernichtet.
In den Schriften des Mittelalters sind Informationen über Burgen, Paläste und andere Bauwerke in der Region Karabach berichtet. Der arabische Reisende aus dem XIII. Jh. Yakut el-Hemevi schreibt in seinem Werk „Mücam el-buldan“, dass in der Stadt Berde Gebäde aus gebrannten Ziegelsteinen und Steinen waren und gibt Informationen über die Burgen İzz, Şamhor, Kazanc. Ihm nach bedeutet das Wort „Kazanc“ eine Stelle zum Verstecken. Der Reisende des XIII. Jh. Hamdullah Kazvini bezeichnet in seinem Werk „Nüzhet el-kulûb“ die Region zwischen Kür und Aras als „Aran“. Im Werk wird dargelegt, dass die Stadt Berde vor Ch. durch den Großen Alexander errichtet wurde. Später ließ der Scheich der Sasani Qubad bin Firuz viele Bauwerke errichten. Informationen über die Hudaferi-Brücken sind interessant. Er schrieb, dass die Brücke über dem Fluss Aras in der Nähe von Zengilan (elf Bögen) im Jahr 636 durch den nahen bekannten des Propheten Mohammed, Berk bin Abdullah errichtet wurde. Aus diesem Grund wird diese „Hudaferin“, also von „Allah erschaffen“ bezeichnet. Die Brücke mit fünfzehn Bögen wurde in der Nähe des Handelsweges Karkar durch Diya el-Mülk Naxçıvani errichtet. Der arabische Reisende aus dem IX. Jahrhundert İbn Hordadbeh schrieb in seinem Werk „Straßen und Länder“, dass die Städte Berde und Beylegan mit Mauern aus Ziegelsteinen umgrenzt waren.



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