Hauptseite   » Besonderheit Der Region    » Karabachische Pferden   

Karabachische Pferden

  


 

Die Karabach-Pferde von Aserbaidschan sind eine seltene Pferderasse auf der Welt. Diese Rasse gilt als die älteste Pferderasse im Asien und Kaukasus. Die Forscher nehmen an, dass die Karabach-Pferde von den Pferdesorten Manna, Med, Atropatena und kaukasisches Albanien abstammen.
Die Schulterhöhe der Karabach-Pferde beträgt 148,5 cm, der Brustumfang 165,8 cm, der Durchmesser der Hufe 18,3 cm. Eigentlich sind diese Pferde goldgelb- und bernsteinfarben. Ab 1946 finden Züchtungsarbeiten zu dieser Rasse in der Zuchtfarm von Ağdam statt. 
Auch wenn die Karabach-Pferde seit Jahrhunderten mit Wechselwirkung der Pferde der Römer, Sasani, Araber, Seldschuken, Mongolen, Iraner usw. einige Veränderungen durchgemacht haben, konnten sie ihre eignetliche Form weitestgehend bewahren. Zwischen dem XVIII. und XIX. Jahrhundert wurde die Rasse der Karabach-Pferden sehr entwickelt. Die Karabach-Pferde hatten großen Einfluss auf die Züchtung in der Türkei, im Iran, Georgien, Nordkaukasus, Russland, Kasachstan, ferner Westeuropa. 
Wie in „Buch über Pferde“ angegeben, haben moderne Don-Pferde ihre goldfarbene Eigenschaft vorwiegend den Karabach-Pferden zu verdanken. Die Karabach-Pferde haben in einigen internationalen Messen und Wettbewerben ehrenhafte Preise und Medaillen gewonnen. Die Karabach-Pferde haben an Wettbewerben mit Namen wie „Affe“, „Klöppel“, „Aga“, „Festlichkeit“, „Zeit“, „Audapfel“, „Kaukasische Schönheit“ usw. teilgenommen und zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Auch heute haben die Karabach-Pferde unter den berühmten Rassen wie die „arabische Rasse“, „Don-Rasse“, „Budjonny“ eine besondere Stellung. Die Schrittgeschwindigkeit des Karabach-Pferdes beträgt mehr als 8 km/h. 

Unter den Eigenschaften der Karabach-Pferde sind vor allem folgende erwähnenswert:
• Alle Teile des Körpers sind, wie bei Pferden von Bergregionen üblich, auf eine harmonische und intensive Art miteinander verbunden, der Kopf in passendem Verhältnis zum Körper. Der Nacken ist stark ausgebaut, die Hufe stark, der Rücken gerade und die Stelle am Sattel leicht erkennbar. Die Größe ist gering, bei den Bewegungen kann der Schwerpunkt sehr leicht bewahrt werden. Ferner kann diese Rasse selbst beim Galopp plötzlich die Lage ändern und stehenbleiben; 
• Die Haut ist wie bei den südländischen Pferden dünn und trocken, die Haare fein und glänzend, mit cholerischem Temperament, kann leicht frieren usw.; 
• Die Reinrassigkeit des Pferdes, dessen Gebundenheit an den Besitzer, mit einem eindrucksvollen Blick usw.
In den Zuchtfarmen von Karabach gab es eigentlich 3 Arten von Pferden: Maymun, Karnıyırtık und Eliyetmez. Die Pferde der Sorte „Maymun“ waren widerstandsfähig auf langen Strecken, mit ruhigem Temperament, fähig, hohe Hindernisse zu bewältigen. Die Pferde der Rasse „Karnıyırtık“ hatten eine übermäßige Schulterhöhe, sahen ästhetisch aus, etwas schwächer gebaut und weniger widerstandsfähig als die andere Sorte. Die Rasse Eliyetmez (Reh) hingegen können die anderen Rassen auf kurzen Strecken überholen, können hohe Hindernisse bewältigen, haben ein schönes Aussehen und einen flinken Körperbau. Die Züchter bevorzugten auch den Hufbau. Diese Pferde hatten einen starken Aufbau, goldfarbenes Fell; die Mähne und Füße Waren eine dunkel bernsteinfarben. nach Angriff der Armenier in die Region Karabach von Aserbaidschan wurde die Zuchtstätte Ağdam im August 1993 besetzt. Die armenischen Armeen hatten nach der Invasion als erstes diese Zuchtstätte zum Ziel. Doch die Armenier konnten dieses Ziel nicht erreichen, denn die Pferdezüchter schafften es, die Rasse der Karabach-Pferde aus dem Kriegsgebiet zu entfernen.
Die aus dem Kriegsgebiet befreiten Karabach-Pferde wurden vor Kurzem in der Provinz Yevlah, in der Zuchtfarm „Aran“ gebracht. Doch da das Kliem in dieser Region für die Karabach-Pferde nicht geeignet war, wurde die Fabriken in die Farm Lenberan in der Provinz Ağcebedi überführt. 
In den letzten Jahren wurden neue Rassen der Karabach-Pferde gezüchtet, die sich in unwirtliche Gegenden anpassen und die guten Charakteristika ihrer Vorgänger bewahrten.



Gelesen: 5467