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Gaval

  



Die Gaval gilt als Schlaginstrument, das auf einer Seite gespielt wird. Dieses Instrument ist in Aserbaidschan weit verbreitet. In klassischen Werken und Miniaturen wird über dieses Instrument ausreichend berichtet. Gaval ist vielleicht das einzige Instrument, das bis heute seine Form bewahren konnte. Das Instrument wurde in der Hofmusik eingesetzt. In in vielen Ländern im Osten, z. B. in Aserbaidschan fanden unterschiedliche Arten Anwendung.
Auch wenn die Gaval ein Schlaginstrument mit einer Membrane ist, hat sie die Eigenschaften eines selbstklingenden Instruments. Die Metallringe am Korpus, die manchmal auch in Form von vier kleinen Glocken vorhanden sein können, werden geläutet und ein sich nicht wiederholender Tonklang erzeugt. Die Gaval wurde durch Ü. Hacıbeyov dem Orchester der Volksinstrumente als Hauptinstrument zugefügt und schrieb die ersten Noten. 
Der Musiker hält die Gaval mit beiden Händen und spielt diese mit den Fingern. Dieses Instrument hat große Möglichkeiten bei der Tongestaltung. 
Am Korpus, der aus Walnussholz hergestellt ist, werden 60-70 kleine Ringe aus Kupfer befestigt. Über die vordere Öffnung wird Fischhaut gespannt. Da die Fischhaut dünn und durchsichtig ist, ist deren Klang sehr bezaubernd. Die breite beträgt 60-75 mm, der Durchmesser 350-450 mm.





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