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Balaban

  


Eines der Blasinstrumente, das von Orchestern und Ensembles sehr oft gespielt wird, ist das sogenannte „Balaban“. Die Bezeichnung dieses manchmal auch als „Balaman“ bezeichneten Musikinstruments besteht aus den Wörtern „bala“ (klein) und „ban“ (aufgrund der Ähnlichkeit zu einem Krähen) und bedeutet „kleines Krähen“ (erstes, frühes Krähen). 
Dieses Instrument hat einen weichen und traurig klingenden Klang und wird als Orchester- und Soloinstrument als Begleitinstrument eingesetzt.
Balaban wird aus dem Holz des Pfirsich-, Maulbeeren- oder Birnbaumes mit speziellen Geräten ausgehöhlt, bestimmte Pflanzenöle aufgetragen und lange Zeit getrocknet. Im oberen Teil des fertigen Instrumentenkörpers werden acht, im unteren Teil ein Loch gebohrt. Während dem Spielen werden diese Löcher mit Fingern beider Hände geöffnet und geschlossen. 
Am oberen Teil des Balaban kommt ein abgeflachtes Mundstück zum Einsatz. Aus diesem Grund wird dieses Instrument auch „flaches Balaban“ genannt. Mit einem auf dem Mundstück angebrachten Teil werden die Höhe und der Akkord eingestellt.
Der Spieler holt tief Luft, sammelt diese in der Mundhöhle und bläst sie mit einer bestimmten Lippenbewegung in das Mundstück, regelt die Tonhöhe durch Schließen bzw. Öffnen der Tonlöcher.
Die Länge beträgt 280-300 mm, der Durchmesser 20-22 mm.
Die Töne des Balaban reichen von g- bis C-Moll. Je nach Begabung des Musikers kann diese auch ein paar Töne gesteigert werden. 





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