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Shusha

  



Shusha - Die Stadt Şusa befindet sich in der Region Karabach von Aserbaidschan und ist das Zentrum der Kreisstadt Şuşa. Die Einwohnerzahl beträgt 19.300 (2008).
Diese Stadt mit einer langen Geschichte wurde im 13. Jahrhundert von den Mongolen zerstört. Die Stadt Şuşa wurde Anfang der 1750er Jahre durch den Kahn von Karabach, Khan Penahali in der Nähe des Dorfes Şuşa erneut errichtet. Am Anfang wurde die Ortschaft zu Ehren von Khan Penahali als Penahabad bezeichnet. Während seiner Herrschaft wurden hier zahlreiche Denkmäler errichtet. Während der Herrschaft von Khan İbrahimhalil hingegen wurde die Stadt noch größer; es wurden Verteidigungsanlagen und Burgen errichtet. Während der Zeit des russischen Kolonialismus entwickelte sich die Stadt Şuşa zum als administratives und wirtschaftliches Zentrum der Region Karabach. Die Stadt Şuşa wurde Jahrhunderte lang zum wichtigen politischen und kulturellen Zentrum von Aserbaidschan.
Die Ebene Cıdır in der Nähe des Bachs Daşaltı ist auch sehr berühmt. Şuşa wurde auch als das „Konservatorium des Orients“ bezeichnet.
Şuşa ist auch aus wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht sehr entwickelt. Hier wurde 1830 eine örtliche Schule, 1838 eine Oberschule, 1876 eine Stadtschule und eine Grundschule, 1880 eine örtliche Schule mit sechs Klassen und 1886 eine türkisch-russische Schule eröffnet. Diese Stadt ist auch die Geburtsstätte vieler aserbaidschanischer Künstler, Sänger, Musiker, Dirigenten und Komponisten wie Cabbar Karyağdıoğlu, Kurban Pirimov, Bülbül, Seyid Şuşinski, Han Şuşinski, Reşid Behbudov, Üzeyir Hacıbeyov, Niyazi, Fikret Emirov, Süleyman Elesgerov.
Şuşa wurde am 8. Mai 1992 von den Armeniern besetzt und zerstört. In Şuşa gab es öffetnlich eingetragene 170 architektonische und 160 künstlerische Denkmäler. Während der Besetzung von Şuşa starben 200 Menschen, 150 Menschen wurden verletzt, 552 Kinder wurden zu Waisen, nahezu 22 Tausend Menschen wurden zwangsweise zu Flüchtlingen. 200 historische Denkmäler, 2 Erholungszentren, Hausmuseen berühmter Personen, eine touristische Anlage mit 70 Betten, ein Internat mit 1200 Betten wurden zerstört.
Şuşa ist z. Z. von den Armeniern besetzt.




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