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Schäden in Kultur

  



Anfang der 1990er Jahre wurde unter Behauptung falscher Behauptungen gegen die Republik Aserbaidschan und Übertretung internationaler Normen 20 % unseres von der UN anerkannten Territoriums von Armenien besetzt und die Kulturwerte durch die bewaffneten armenischen Einheiten zerstört.
Die in der Region befindlichen Siedlungen Azıh- und Tağlar-Höhlen, die Burg Karaköpek werden heute als militärische Anlagen benutzt. Neben den Grabhügeln in den Kreisstädten Hocalı, Ağdam, Ağdere, Füzuli, Cebrayıl wurden auch in den besetzten Gebieten Şuşa, Laçın, Kelbecer, Gubadlı, Zengilan, Füzuli befindlichen Gräber, Mausoleen, Grabmäler, Moscheen, Tempel, Denkmäler im kaukasischen Albanien und andere nationale Kulturgüter zerstört. Die Armenier haben unter den geschützten architektonischen Kulturgütern die Moscheen in Aşağı und Yukarı Gövherağa, Köçerli, Merdinli, Cuma, die Hausmuseen des genialen Komponisten Üzeyir Hacıbeyov und des professionellen Vokalisten Bülbül, den Palast von Hurşud Banu Natevan, die Häuser von Firudin Bey Köçerli, Zöhrabbeyov, das Haus des Dichters, Malers, Wissenschaftlers Mir Mövsüm Nevvab, zahlreiche Häuser der Stadt, die im orientalischen Stil errichtet wurden, den historischen Friedhof, das Grabdenkmal des großen aserbaidschanischen Dichters und Khan von Karabach M. P. Vagif, das Gebetshaus von Khan Penah in Ağdam, die Cuma-Moschee, in der Kreisstadt Laçın die Paläste von Hamza Sultan und Soltan Ahmed, Moschen, Tempel und Gebetsstätten, Monumente, Burgen und Siedlungen vernichtet und tragbare Kulturgüter nach Armenien transportiert.

Auch heute dauert die Vernichtung der Kulturgüter in den besetzten Gebieten an. Die Okkupanten führen umfangreiche, amateurhafte Ausgrabungen durch, zerstören die Stätten, nehmen die geplünderten Kulturgüter mit nach Armenien. In der durch die armenischen Terroristen besetzten Region Bergkarabach und Umgebung wurden 13 weltberühmte (6 architektonische und 7 archäologische), 292 national wichtige (119 architektonische 173 archäologische) und 330  regionale (270 architektonische, 22 archäologische, 23 Gärten, Parkanlagen, monumentale Denkmäler, 15 dekorative Kunstgegenstände) übrig geblieben. In den besetzten Gebieten sind 22 Museen mit mehr als 40 Tausend Ausstellungsstücken, 97 Bibliotheken mit 4,6 Millionen Büchern, 808 Vereine, 4 Theater und 2 Konzertanlagen, 8 Kulturparks, 4 Kunstgalerien, 85 Musikschulen, 103.2 Tausend Möbel, 5640 Musikinstrumente, 481 Kinoeinrichtungen, 20 Filmkameras, 423 Videogeräte, 5920 Damen- und Herrenkleidung, 40 Verstärker, 25 größere und 40 kleinere Vorführgeräte in den besetzten Gebieten zurückgeblieben.
Außer den historischen und kulturellen Gütern mit unermesslichem Wert beträgt der Schaden in Aserbaidschan insgesamt 23 Billionen 680 Millionen Manat oder 6 Milliarden 71 Millionen US-Dollar. 
Das einzige Brotmuseum der früheren Sowjetunion wurde während der Bombardierung von Sowjetunion vernichtet. 13 Tausend Ausstellungsstücke des berühmtet historischen Museums von Kelbecer, mehr als 5 Tausend Ausstellungsstücke von Laçın und seltene Gegenstände wurden nach Armenien fortgebracht.
Aufgrund der Besetzung von Şuşa erlitt auch unsere immaterielle Kultur schweren Schaden. In Şuşa allein wurde 8 Museen, 31 Bibliotheken, 17 Vereine, 8 Kulturhäuser zerstört. Aus dem Museum von Şusa wurden 5 Ausstellungsstücke, von der Filiale Şusa des Museums für Aserbaidschanische Teppiche und angewandte Kunst wurde 1000 Ausstellungsstücke, des professionellen Aserbaidschanischen Musikers und Dichters Üzeyir Hacıbeyov, mehr als 400 Gegenstände des Sängers Bülbül, mehr als 100 Gegenstände des berühmten Musikers und Malers Mir Mövsüm Nevvab, aus dem historischen Museum Ağdam mehr als 2 Tausend Ausstellungsstücke, aus dem regionalen historischen Museum Gubadlı mehr als 3 TausendGegenstände, aus dem Museum Zengilan ungefähr 6 Tausend Ausstellungsstücke gestohlen. Das Museum des berühmten Musikers Kurban Pirimov im Kreis Ağdam, die historischen Museen in Cebrayıl, Füzuli, Hocalı wurden geplündert.
In den von den Armeniern geplünderten Museen befanden sich wertvolle Gegenstände des aserbaidschanischen Volkes zur Geschichte und Kultur, Gemälde und Statuen, weltberühmte aserbaidschanische Teppiche, wertvolle Gegenstände wichtiger aserbaidschanischer Persönlichkeiten, andere wertvolle Gegenstände. In den Kunstgalerien von Şuşa, Laçın und Gubadlı wurde die Werke bedeutender aserbaidschanischer Maler und Bildhauer zerstört.
Die armenischen Besetzer haben die Denkmäler der berühmten aserbaidschanischen Musiker Üzeyir Hacıbeyov und Bülbül, ferner der Dichterin Hurşud Banu Natevan aus Şuşa nach Armenien abtransportiert. Diese Denkmäler wurden wider jeglicher ethischer Regeln beschossen und mit schweren Gewehren zerstört. Diese Denkmäler konnten unter schweren Umständen nach Baku gebracht werden und werden z. Z. im Museum für bildende Künste ausgestellt.
Es ist nicht möglich, den Wert der Kunstwerke und des Kulturgutes des aserbaidschanischen Volkes festzustellen. Da das kulturelle Erbe des aserbaidschanischen Volkes ein unzertrennbarer Teil der modernen Zivilisation ist, ist der Schutz der von sehr früher Zeit bis in unsere Epoche überlieferten historischen und kulturellen Güter des aserbaidschanischen Volkes auf internationaler Ebene von Bedeutung.
Die willkürliche Zerstörung der historischen und kulturellen Güter in den besetzten Gebieten der Republik Aserbaidschan durch die armenischen Milizen widerspricht dem Haager Abkommen von 1954 über den Schutz der Kulturgüter während bewaffneter Konflikte, dem europäischen Abkommen von 1992 über den Schutz des archäologischen Erbes, der UNESCO-Welterbekonvention von 1972 zum Schutz Welterbes.



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