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Die Literatur der sowjetischen Periode in Berg-Karabach

  


Die Entstehung von Aserbaidschan in der Weltgeschichte gleich in den südlichen Grenzen des bolschewistischen Russischen Reiches und als Nachbarland zu den moslemischen Staaten wie Iran und Türkei konnte nicht ohne Interesse bleiben. Deshalb löste sich nach Angriffen der Okkupanten 11. Roten Armee die erste demokratische Regierung von auf. In Aserbaidschan wurde dann eine sowjetische Souveränität gegründet.
Die Auflösungspolitik in den 1930er Jahren begann in den ersten Monaten nach Gründung der sowjetischen Herrschaft. Das erste Opfer der Auflösungspolitik war Firidun Bey Köçerli (1863-1920), Direktor der Lehrerschule Gazah, berühmter Wissenschaftler und Literaturkritiker, der in der Strafanstalt Gence durch die armenischen Taschnacks erschossen wurde. Er schrieb die aserbaidschanische Geschichte in mehreren Bänden und war ein berühmter Pädagoge. 

Die Auflösungspolitik von Stalin ist eine blutige Seite der aserbaidschanischen Literaturgeschichte. In diesen fürchterlichen Jahren gab es unter den aufgelösten Menschen zahlreiche und berühmte Gelehrte wie Wissenschaftler der Literatur von Aserbaidschan und Philologie.
In Zusammenhang mit den Ereignissen Anfang des 20. Jahrhunderts und der gesellschaftlichen Ereignisse in der Region, vor allem nach Zerfall der Volksrepublik Aserbaidschan, vor allem während der Auflösungspolitik in den 1930er Jahren wurden die Gelehrten von Aserbaidschan öfters verfolgt, mit Gewalt und Druck konfrontiert, weshalb sie in andere Länder flüchten mussten, um ihre Leben zu retten und ihre literarischen Tätigkeiten weiterzuführen. Während diejenigen, die mit der Begründung im Kampf gegen den Faschismus in Deutschland gefangen genommen worden zu sein, nicht ins Land einreisen konnten und im Ausland Zuflucht suchten, lebten die Aserbaidschaner, die aufgrund des Regimes des Scheichs vom Land flüchteten in Asien, Afrika, Europa, Amerika, sogar Australien leben.
Es gibt immer einen Grund, was die sich auf der Fluch befindenden Gelehrten zusammen bringt: diese haben immer versucht, in den Länder, in denen sie sich befanden, die aserbaidschanische nationale literarische und kulturelle Mentalität, die aserbaidschanische Auffassung zu wahren, diese gebührend zu vertreten und bekannt zu machen, das Augenmerk des Umfeld auf die sich unter sowjetischem Druck befindenden Aserbaidschan zu lenken. Ein Teil der deportierten Schriftsteller und Gelehrten setzen auch heute ihre Tätigkeiten fort. Unsere deportierten Schriftsteller haben ein wichtiges literarisches, wissenschaftliches und philologisches Erbe hinterlassen. Unter diesen Autoren befindet sich auch Ceyhun bey Hacıbeyli aus Karabach.

Die Dienste von Y. V. Çemenzeminli aus Karabach in dieser Zeit, dem Autor der Romane wie “Zwischen zwei Fronten" ("In Blut"), "Brunnen der Frauen", ist vor allem zu erwähnen.
Einer der Besonderheiten der aserbaidschanischen Literatur von Aserbaidschan der Sowjetepoche ist die fortwährende Kontrolle durch ideologische Institutionen und die Leitung der literarischen Tätigkeiten mittels Anweisungen. Hierzu zählt der Erlass des RK(B)P MK (Zentralkomitee der kommunistischen bolschewistischen Partei Russlands) mit dem Titel "Politik der Partei zur Literatur" (1925), "Politik zur Neugründung von literarischen Institutionen" (1932) Beschlüsse des Zentralkomitees der kommunistischen bolschewistischen Partei Einheit (bolschewistisch), "Über die Zeitschriften Zvezda und Leningrad " (1948), Erlass des Zentralkomitees der kommunistischen Partei Aserbaidschan KP MK "Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der aserbaidschanisch-sowjetischen Literatur" (1948), des Beschlusses des Zentralkomitees der kommunistischen Partei der Sowjetunion "Über die literarische Kritik" (1972) u. a. Vor allem die Annäherung über die sowjetische Realität der sowjetischen Autoren, welche vor allem 1934 durch den Beschluss des Ausschusses der Partei Einheit festgelegt wurde, hat die Tätigkeiten der Schriftsteller und Künstler eingeschränkt und sie dazu gezwungen, innerhalb bestimmter Grenzen zu schreiben. Nach der Kritik in den Zeitschriften "Zvezda" und "Leningrad" über die angebliche Verbiegung der sowjetischen Lebensweise und der Übertreibung der Mängel im gesellschaftlichen Leben, begann zusammen mit der Literatur der anderen Völker der UdSSR auch in der aserbaidschanischen Literatur Beispiele, die auf der "konfrontationslosen" Annahme aufgebaut waren.

Einer der wichtigsten Ereignisse der 1960-90er Jahre war die Gründung der „60er-Schule“ in der literarischen und künstlerischen Welt, wo einige Künstler aus Karabach vertreten waren. Es muss hier betont werden, dass mit der Kunst und Tätigkeiten dieser Gelehrten der innere Einblick der Menschen sich intensiviert haben. 
Diese Schule gab der eine Rede- und Meinungsfreiheit, politische Freiheit, Pluralismus, nationale Unabhängigkeit, Prinzipien zur sozialen Gerechtigkeit den Vorrang, führte ihre Tätigkeiten in den 70-90er Jahren fort und erreichten ihr Ziel, nachdem Aserbaidschan die politische Unabhängigkeit und Souveränität erlangte.
Wenn wird die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts tätigen hunderte von Künstlern, also die Künstler der neuen Literaturepoche, wie Dichter, Schriftsteller, Dramaturgen, Dichter, Journalisten und Wissenschaftler dieser Liste hinzufügen, ist es nicht schwer zu erahnen, welchen Beitrag die Region Karabach der aserbaidschanischen Literatur geleistet hat. Große Meister, begabte Schriftsteller, Dichter und Kritiker und Wissenschaftler der Literatur wie Süleyman Rehimov, Ali Veliyev, İlyas Efendiyev, Bayram Bayramov, Sabir Ahmedov, Mehdi Memmedov, Ekber Ağayev, Gulu Halili, Mesud Alioğlu, Elfi Kasımov, İsi Melikzade, Mecid Şamhalov, Cemil Alibeyov, Kasım Kasımzade, Famil Mehdi, Teymur Elçin, Cahangir Gözelov, Elçin, Çingiz Abdullayev, Yusif Kerimov, Şahmar Ekberzade, Vagif Cebrayılzade (Vagif Bayatlı Öner), Seyran Sehavet, Agil Abbas, Ali Emirov, Zakir Fahri, Enver Ahmed, Gelehrte wie Ekber Bayramov, Tofik Hacıyev, Kamran Memmedov, Gazenfer Kazımov, Kamil Veli Nerimanoğlu, Arif Hacıyev, Feride Vezirova, Rasim Tağıyev, Gedir İsmayılov, Arif Sefiyev, Vilayet Guliyev, İlham Rehimli u. a. haben die Literatur von Aserbaidschan als berühmte Wissenschaftler der Literatur bereichert und entwickelt.



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