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Die Umweltprobleme

  


   

Der von Armenien begonnene Krieg führte dazu, dass in der besetzten aserbaidschanischen Region Bergkarabach und umliegenden Regionen die Städte und Dörfer verwüstet wurden, gleichzeitig die Fauna und Flora der Region zunichte gemacht und das ökologische Gleichgewicht zerstört wurde. Nach der Besetzungspolitik von Armenien wurden natürliche Ressourcen, vor allem die im Gebiet unter Schutz stehenden Wälder und Vegetation unerbittlich zerstört. Die eigenständige Vegetation der Natur von Aserbaidschan, mehrer hundert Jahre alten Bäume, Wasserfälle, Höhlen, Parkanlagen, geologische Strukturen, paläontologische Bereiche werden vernichtet.
Wälder als Teil der Biosphäre bilden einen Teil der Nahrungskette und hier leben unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten. Die Abholzung in den besetzten Gebieten nahm immense Ausmaße an. Um im Jahr 1988 den Arbeitern der Aluminiumfabrik «Kanaker» in Armenien eine Erholungsstätte zu errichten, wurden ohne Erlaubnis der Behörden Aserbaidschans auf willkürliche Weise im Tophana-Wald von Karabach die unersetzlichen Bäume erbarmungslos gefällt. Die Abholzung der Wälder in den besetzten Gebieten führten zur Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts der Region und kann dazu führen, dass ökologische Naturkatastrophen in der Region Südkaukasien zustande kommen. Die Wälder werden für militärische Zwecke, als Baumaterial, zur Möbelherstellung und andere Zwecke mithilfe der Soldaten gefällt und mittels Militärfahrzeuge abtransportiert. Entlang der Murovdağ-Bergkette wurden in der Ortschaft Ağdere in den Wäldern Talış, Gülüstan, Baranbart 100 Hektar an Mastixbäumen, Tannen, Eichen usw. gefällt.

Zurzeit werden ertragreiche Mastixbaumbestände des Forstbetriebs von Ağdere und Hankendi, am Fluss Şelve der Ortschaft Laçın dekorative und große Rote Eichen, im Forstgebiet Besitçay wunderschöne Platanen, Mastixbäume des Forstbetriebs Kelbecer durch Armenien abgeholzt und ins Uasland exportiert.
Einige der im staatlichen Naturschutzgebiet befindlichen Platanen sind zwischen 1200-1500 Jahre alt. Der Durchmesser dieser Bäume betragen mehr als 4 m, die Höhe mehr als 54 m. Diese Bäume, die es in Europa kein zweites Mal gibt, werden von den Besetzern erbarmungslos zunichte gemacht.
Die Araz-Eiche wird von den Besatzungskräften der Armenier seit Jahren als Brennstoff verwendet. Die Vernichtung dieser auf der Welt nur in diesem Gebiet vorkommende Sorte dieses Baumes kann als ökologisches Genozid betrachtet werden.
Im südlichen Bereich der Ortschaft Yusifcanlı in der Ortschaft Ağdam wurden Wälder und andere Flächen vernichtet. Die im Nordosten von Novruzlu befindlichen Wälder (Kreis Ağdam) wurden abgeholzt und mit Militärfahrzeugen der armsnischen Armee abtransportiert.

Im Bericht des internationalen Forschungszentrums gegen den Terror und die Korruption auf der Welt «Bank-Enformasyon» heißt es:
1. 107 ha an Waldbestand in der Kreisstadt Zengilan wurden fast komplett abgeholzt, Platanen an Möbelfabriken vom Iran und anderen Bau- und Industriefirmen verkauft.
2. Aufgrund der Stationierung der armenischen Streitkräfte wurden 42 ha des Waldes vernichtet.
3. 2000 wurden 70 Platanen zu je 100 US-Dollar an das Gouvernement von Teheran verkauft.
4. 110 Platanen wurden entwurzelt und an der Küste der Göyçe-See (Sevan) und in der Nähe der Stadt Eriwan eingepflanzt.
5. Im Waldgebiet Besitçay wurden zwischen 1995-1997 89 armenische und 136 persische Tuberkulose-Patienten kuriert.
In dieser Zeit wurden aufgrund der Abholzung von Bäumen zum illegalen Bau von Straßen, Bombardierungen und Bränden in den Ortschaften Gazah, Tovuz, Zengilan, Gedebey, Kelbecer, Hanlar, Gubadlı und der Autonomen Region Bergkarabach mehr als eine halbe Million Bäume, 152 Baumsorten, 13197,5 Hektar wertvolles Forstgebiet, 665 Hektar natürliche Rehabilitations-Wälder, 75 Hektar künstliches Waldmaterial, zum Naturdenkmal ernannte 5 geologische Strukturen zunichte gemacht, als Handelsware missbraucht. Außerdem wurden Weingebiete zunichte gemacht und Betonpfeiler bei der Errichtung von Verteidigungsanlagen verwendet.
In den besetzten Gebieten, vor allem in der Kreisstadt Ağdam befinden sich aus Armenien transportierte radioaktive Abfälle. In Bergkarabach wurden 250 Tausend Hektar an Waldflächen mit nuklearen Abfällen verschmutzt.
Sehr große Weideflächen der Kreisstadt Kelbecer wurden zerstört.
Die Wasserquellen und Kanäle der Region spielen nicht nur für die Ökologie dieses Gebiets, sondern auch für die der umliegenden Gebiete eine wichtige Rolle. Die in den besetzten Gebieten vorhandenen Flüsse werden durch die Armenier mit Abfällen und Abflüssen verschmutzt. Die Flüsse Honeşen, Gar-Gar, Haçınçay, Terter entspringen aus den besetzten Gebieten. In diese Flüsse fließen Kanalisationen und schmutzige Abflüsse.

Der ökologische Zustand des Flusses Araz, welcher für die Natur der Autonomen Republik von Nachitschewan eine wichtige Rolle spielt, ist noch schlimmer. Die jahrelange Verschmutzung des Araz-Flusses durch Armenien führte dazu, dass sehr seltene Fischarten ausgestorben sind. Die eingetragene Zahl der 21 Fischarten reduzierte sich in 10-15 Jahren auf 16.
In der Lagerstätte Zod wird beim Abbau von Gold das für die Gesundheit des Menschen sehr gefährliche Zyankali verwendet und das Wasser-Zyankali Gemisch wird in den Araz-Fluss geleitet. Das führt dazu, dass im Südkaukasus das von Armenien besetzte Gebiet der Boden, die Atmosphäre und das ökologische Gleichgewicht gestört wird.
Bei Menschen, die das Wasser der Bäche Köndelençay und Kuruçay, die aus der Ortschaft Fuzuli entspringen, für die Körperreinigung verwenden, wurden unterschiedliche Hautkrankheiten diagnostiziert. Der Grund hierfür ist das Laboratorium der Armenier, das in der Ortschaft Fuzuli zwischen den Dörfern Seyidmahmudlu und Karahanbeyli Forshcungen über ansteckende Krankheiten durchführt.
Während die technische Wartung des Serseng-Staudamms unterlassen wird, werden auch die Regeln der Wassernutzung nicht eingehalten. Da der Staudamm in einem kritischen Zustand ist, ist das Leben von 400 Tausend Menschen in Gefahr, die im Gebiet unterhalb des Staudamms Leben. Ferner wird seit der Besetzung des Serseng-Staudamms 85-90 % des Wassers auf unangebrachte Weise im Winter freigegeben.
In der besetzten Ortschaft Kelbecer der Republik Aserbaidschan wird das Wasser „İstisu“ abgepackt. Auf den Flaschen steht angeblich, dass dieses Wasser in der armenischen Region Cermuk entspringt. Über die chemische Zusammensetzung ist ein persisches Etikett abgedruckt.
Die armenischen Nationalisten stellen im besetzten Gebiet Karabach Rauschgift har und haben das Gebiet zu einem Unterschlupf für Terror umgestaltet.
Die an der Front liegenden Gegenden der Ortschaften Ağdam, Fuzuli, Cebrayıl, Terter und Hocavend wurden durch armenische Milizen vorsätzlich in Brand gesetzt. Während die Brände in der durch die Armenier besetzten Region tausende von Hektar groß sind, verbreiteten sich die Brandherde auch in den unter der Kontrolle von Aserbaidschan liegenden Gebieten und richtete großen Schaden an. Die Brände haben die angebauten Felder vernichtet und zu einer Reduzierung der Wasserquellen geführt.



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